Quatuor Diotima, Quartett
Im Jahr 1996 gegründet, hat sich das Quatuor Diotima zu einem der weltweit gefragtesten Ensembles entwickelt und ist geschätzter Partner vieler Komponisten wie Helmut Lachenmann, Brian Ferneyhough und Toshio Hosokawa. Zugleich vergibt es Kompositionsaufträge an Komponisten aller Stilrichtungen wie Tristan Murail, Alberto Posadas, Gérard Pesson, Rebecca Saunders oder auch Enno Poppe. Das Quartett hat sich der zeitgenössischen Musik verschrieben, ohne sich jedoch durch diese limitieren zu lassen. In ihren Programmen ermöglichen sie durch die Verschmelzung von klassischen mit zeitgenössischen Stücken einen neuen Blickwinkel auf Werke der großen Klassiker wie Bartók, Debussy und Ravel, den späten Quartetten Schuberts und Beethovens, sowie den Komponisten der Zweiten Wiener Schule oder auch Janáček.
 
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Quartetts gab es 2016 zwei große Veröffentlichungen beim Label Naive: zum einen eine CD-Box, die sich dem kompletten Repertoire für Streichquartett der Zweiten Wiener Schule widmet, zum anderen die erste CD aus einer neuen Reihe von Komponistenportraits. Diese ist den Werken von Miroslav Srnka gewidmet, es folgen Alberto Posadas, Gérard Pesson und Enno Poppe.
 
Höhepunkte der Saison 2017/2018 sind u.a. die Aufführung des kompletten Beethoven-Schönberg-Boulez-Zyklus im Muziekgebouw Amsterdam, mehrere Konzerte um die Uraufführung von Rebecca Saunders neuem Werk für Streichquartett sowie dem neuen Werk für Streichquartett von Miroslav Srnka. Debüts bringen das Quatuor Diotima u.a. in die Elbphilharmonie Hamburg, zu den Musiktagen Badenweiler, zum Musikprotokoll Graz, nach Paris La Seine Musicale, zum Warschauer Herbst oder zum Enescu Festival Bukarest. 
Das Quatuor Diotima wird vom DRAC-Center und von Région Centre-Val de Loire gefördert und erhält regelmäßig finanzielle Unterstützung vom Institut Français, von Spedidam, von Musique Nouvelle en Liberté, vom Fonds pour la Création Musicale und von Adami sowie von privaten Spendern.
 
 
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