Lawrence Power, Viola
Lawrence Power zählt zu den führenden Bratschisten der Gegenwart, weltweit gefragt als Solist, und Kammermusikpartner. Sein Können und seine eindringliche Musikalität brachten ihm 2015 die Nominierung für den Royal Philharmonic Society Instrumentalist Award ein.
Im vergangenen Jahrzehnt hat sich eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Orchestern höchsten internationalen Kalibers entwickelt wie den Symphonieorchestern des Bayerischen und Hessischen Rundfunks, dem Chicago und dem Boston Symphony Orchestra, dem Royal Concertgebouw, dem Royal Stockholm Philharmonic, sowie dem London Symphony, London Philharmonic und Philharmonia Orchestra.
 
Höhepunkte der Saison 2016/17 sind Recitals bei LSO St Luke’s, in der Wigmore Hall und auf Tournee in der USA, Konzerte mit Julian Andersons Prayer und Waltons Bratschenkonzert mit dem Philharmonia Orchestra, MacMillans Violakonzert mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra sowie Mozarts Concertante mit der Deutschen Kammerphilharmonie unter Paavo Järvi bei den London Proms.
 
Im Zuge seiner Bemühungen, das Repertoire für Bratsche zu erweitern, hat Lawrence Power Weltpremieren vieler Werke aufgeführt, die eigens für ihn geschrieben wurden, darunter Esa-Pekka Salonens Pentatonische Étude, Mark-Anthony Turnages Power Play, Julian Andersons Prayer, Alexander Goehrs Hymn to Night und Huw Watkins' Fantasy.
 
Seine zahlreichen Aufnahmen wurden von der Presse gefeiert und mehrfach für den Gramophone Award nominiert. Die Gesamteinspielung aller Werke Hindemiths für Bratsche (für Hyperion), gilt als Referenz-Aufnahme.
 
Lawrence Power startete seine erste Londoner Serie als künstlerischer Leiter des English Chamber Orchestra am Kings Place im Oktober 2016. Er ist auch Gründer und künstlerischer Leiter des West Wycombe Chamber Music Festivals.
 
Power spielt eine seltene Viola von Antonio Brenzi (Bologna, ca. 1610).
 
 
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