Vilde Frang, Violine

 

Vilde Frang wird vor allem für ihre Ausdruckskraft und das hohe Niveau ihrer Virtuosität und Musikalität geschätzt. Sie hat sich zu einer der führenden Geigerinnen ihrer Generation entwickelt, seit dem Mariss Jansons sie als 12-Jährige für ihr Debüt mit dem Philharmonischen Orchester Oslo engagiert hatte. Vilde Frang wurde 1986 in Norwegen geboren. Sie studierte am Baratt Due Musikinstitut in Oslo, bei Kolja Blacher an der Musikhochschule Hamburg und bei Ana Chumachenco an der Kronberg Academy.

Höhepunkte kommender und vergangener Engagements sind Auftritte mit Ensembles wie dem Mahler Chamber Orchestra, London Philharmonic, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Filarmonica della Scala, Orchestre de Paris, Tonhalle-Orchester Zürich, St. Petersburg Philharmonic und dem NHK Symphony Orchestra Tokio sowie Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Daniel Harding, Mariss Jansons, Vladimir Jurowski, David Zinman, Esa-Pekka Salonen und Yuri Temirkanov.

Als Solistin und Kammermusikerin ist sie bei Festivals in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau, London Proms, Verbier und Lucerne zu hören, mit Partnern wie Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Martha Argerich, Steven Isserlis, Truls Mørk and Maxim Vengerov. Mit Anne-Sophie Mutter ging sie auf Tournee durch Europa und die USA. Für ihre Aufnahmen bei EMI Classics wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Echo Klassik, dem Classic BRIT Award, Edison Kassiek, Diapason d’Or, Deutsche Schallplattenpreis sowie dem Editor's Choice Award des Gramophone Magazines.

2012 erhielt Vilde Frang den Crédit Suisse Young Artist Award und hatte ihr Debut mit den Wiener Philharmonikern unter Bernard Haitink beim Lucerne Festival. 2007 erhielt sie außerdem ein Stipendium des Borletti-Buitoni Trusts und sie war bereits Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter-Stiftung.

 
 
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