Barnabás Kelemen, Violine

 

Der 1978 in Budapest geborene Barnabás Kelemen begann mit 11 Jahren an der Franz Liszt Akademie Violine zu studieren. Er hat zahlreiche Wettbewerbe gewonnen, wie den 3. Preis des Queen Elizabeth Wettbewerbs Brüssel 2001 und den 1. Preis der International Violin Competition Indianapolis 2002. Barnabás Kelemen wurde außerdem mit dem Sándor Végh Preis 2001, dem Franz Liszt Preis 2003, dem Rózsavölgyi Preis 2003 und jüngst dem Kossuth Preis 2012 ausgezeichnet.

Seit 2005 ist Barnabás Kelemen als Professor an der Franz Liszt Music Academy in Budapest und als Gastprofessor an der Indiana University Bloomington tätig. Barnabás Kelemen konzertiert unter anderem mit dem BBC Symphony, Budapest Festival Orchestra, Helsinki Philharmonic, Hong Kong Philharmonic, Hungarian National Philharmonic, Indianapolis Symphony, Kioi Sinfonietta, Lahti Symphony, London Philharmonic, Malaysian Philharmonic, Philharmonia Auckland und dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra. Er arbeitet mit Dirigenten wie Lionel Bringuier, Olari Elts, Peter Eötvös, Ivan Fischer, Sascha Goetzel, Pietari Inkinen, Vladimir Jurowski, Tonu Kajuste, Zoltán Kocsis, Hannu Lintu, Sir Neville Marriner, Dmitri Solbodeniouk, Masaaki Suzuki, Gábor Takács-Nagy und Krzstysztof Urbánski.

Kelemen war Artist in Residence bei Musis Sacrum in Arnhem in den Niederlanden. Als Solist und Leiter trat er u.a. mit dem Budapest Festival Kammerorchester und dem Royal Concertgebouw Kammerorchester auf. Als Kammermusiker war Kelemen mit Zoltán Kocsis, José Gallardo und Shai Wosner zu hören, mit welchen er Rezitale im Concertgebouw Amsterdam, Kulturzentrum Bozar in Brüssel, in der Wigmore Hall London und der Carnegie Hall New York spielte.

Er spielt eine Guarneri del Gesú-Violine von 1742 (vormals in Händen von Dénes Kovács), die ihm der ungarische Staat großzügigerweise zur Verfügung stellt.

 

 
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