Katalin Kokas, Violine

 

Katalin Kokas schloss ihr Studium an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest, wo sie bei Ferenc Halász, Dénes Kovács und Eszter Perényi studierte, mit Auszeichnung ab. Im Alter von 16 Jahren studierte sie außerdem bei Lóránd Fenyves in Toronto, wo sie nun selbst als Professorin unterrichtet. Seit 2004 hält sie regelmäßig Meisterklassen.

Katalin Kokas, die Gründerin und künstlerische Leiterin des Internationalen Kammermusikfestivals im ungarischen Kaposvár (www.kaposfest.hu), ist auf zahlreichen Festivals zu hören, auf Einladung von Künstlern wie Gidon Kremer in Lockenhaus, Steven Isserlis beim Internationalen Musikseminar Prussia Cove in Großbritannien, Isabelle van Keulen in Delft in den Niederlanden, Elena Bashkirova in Jerusalem, András Schiff in Ittingen in der Schweiz, Dimitri Slobodeniuk in Korsholma in Finnland sowie auch beim MIDEM Classical Awards Festival.

Katalin Kokas hat nicht nur zahlreiche Wettbewerbe in Ungarn, sondern auch den 1. Preis bei der Carl Flesch International Violin Competition 1999 und der József Szigeti International Violin Competition 2002 gewonnen. Die dreimalige Annie Fischer-Stipendiatin Katalin Kokas wurde mit dem Ferenc Halász Preis, der Auszeichnung „Für die Stadt Kaposvár“, dem Ferenc Liszt Preis Ungarn und dem Junior Prima Preis 2009 prämiert. Sie spielt auf einer Stradivari Violine von 1697, eine großzügige Leihgabe des ungarischen Goldmuseums, und auf einer Luigi Fabris Bratsche von 1863.

Katalin Kokas und Barnabás Kelemen haben zwei Kinder.

 

 
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